Das Eintauchen in Lebensgeschichten und das Kennenlernen von Lebenswelten begeistert mich immer wieder an meiner journalistischen Arbeit.
Ob bei Dreharbeiten in einer Saline auf Lanzarote oder auf einem Inklusionshausboot auf der Elbe, ob auf der Schafsweide oder in einem KI-Forschungszentrum, ob im Interview mit Sternenkind-Eltern oder einem hochbegabten Musiker, ob in einer Synagoge, einer türkischen Bäckerei oder einer Post Covid-Ambulanz.
Themen erarbeiten, Eindrücke sammeln, mit Menschen sprechen, hinter Kulissen und Fassaden blicken - diese Basis trägt durch die Vielfalt als Autorin für TV, Print, früher auch den Hörfunk, als Neuestes den Podcasts, sowie bei meinen Buchprojekten.
Ich suche gern nach Darstellungsmöglichkeiten in Wort und Bild, in O-Tönen und Fotos. Deswegen mag ich den Wechsel zwischen Fernsehbeiträgen und Zeitungsinterviews, zwischen Reportage, Buchprojekt und Moderation. Ich suche die andere Sicht, den Moment, in dem ein Thema Tiefe bekommt.
Journalismus heißt für mich, genau hinzuschauen, komplexe Themen verständlich zu machen und Stimmen Gehör zu verschaffen, die sonst oft überhört werden. Mit genauem Blick, kritischer Neugier und hoher Verantwortung gestalte ich Filme und Artikel, die zum Nachdenken anregen.
